Obstkuchen mit Biskuitboden

Passend zum Frühling habe ich für einen Obstkuchen, wo man den Kuchenboden gewöhnlich im Supermarkt kaufen kann, einen super weichen Biskuitteig gemacht.

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Es wird generell zwischen „kalter“ und „warmer“ Biskuitmasse unterschieden, wobei die kalte lockerer wird, wie ich finde. Das Rezept:

Biskuitmasse für einen Kuchen:
– 6 Eidotter
– 1 Pk. Vanillezucker und
– geriebene Zitronenschale
schaumig rühren.

– 5 Eiklar mit
– 100g Kristallzucker
mit einer Prise Salz separat schaumig zu einem Schnee schlagen.

Schnee unter die Dottermasse heben und
– 110g glattes Mehl
mit einem Schneebesen unterhaben.

biskuitobstkuchen

Die Masse in eine gut gefettete (!) Obstkuchenform gießen und ca. 20min bei 180 Grad (Umluft) backen.

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Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen.

Den Boden mit Marmelade (in meinem Fall Preiselbeermarmelade) bestreichen und entweder gleich mit frischem, kalten Obst (hier Erdbeeren und Heidelbeeren) belegen oder zuerst abgekühlten Pudding darauf verteilen.

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Manche geben noch gerne Gelatine über das Obst, allerdings habe ich dieses Mal darauf verzichtet.

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Lachs auf Spargel-Mango-Salat

Bei meinem perfekten Foodblogger Dinner gab es als Amuse Bouche einen Spargel-Mango-Salat mit Lachs. Amuse Bouche (wörtlich „Gaumenfreude“) oder auch Amuse Gueule, hors d’œuvre oder „Gruß aus der Küche“ genannt, sind kleine Vorspeisen-Tapas, die serviert werden, um die Gäste auf ein Mahl einzustimmen und auch die Zeit bis zur „richtigen“ Vorspeise zu überbrücken.

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Foto: Peter Putzer/mundschenk.at

Für vier bis sechs Personen:
– Von einem Bund grünen Marchfeld-Spargel
die holzigen Stengel abbrechen und etwa 6 Minuten bissfest kochen.
– Eine Mango
schälen und das Fruchtfleisch in Stückchen schneiden.

Spargel und Mango in einer Schüssel salzen und pfeffern und mit etwas Olivenöl marinieren.

Für die Sweet Chilli-Sauce:
– 1/2 Tasse Reisessig,
– 1/2 Tasse weißen Zucker,
– 1/2 Tasse Wasser,
– 1 TL gehackte Chillischoten,
– 15g fein gehackten Ingwer und
– 3 gehackte Knoblauchzehen
für 15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas reduziert ist. Man kann auch Maisstärke zum Eindicken nehmen, aber darauf hab ich verzichtet.

Den Spargel-Mango-Salat mit etwa der Hälfte der Sauce marinieren.

– Ein frisches Lachsfilet
in einer Grillpfanne scharf anbraten, damit die Grillspuren zu sehen sind. Lachs in Portionen teilen.

Serviert wurde auf kleinen Espresso-Untertassen: Den Lachs auf einem Happen Mango-Spargel-Salat drapieren und mit Chillisauce beträufeln.

Das Gericht kann auch mit zwei Lachsfilets für zwei Personen als Hauptspeise serviert werden.

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Asti-Cocktail mit Rosenwasser

Diesen Champagnercocktail – Asti Spumante mit Rosenwasser und Heidelbeeren, Dekor Physialis – habe ich beim perfekten Foodblogger Dinner bei mir serviert.

Aperitiv

ohne Rosenwasser

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mit Rosenwasser, Foto: Peter Putzer/mundschenk.at

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Das perfekte Foodblogger Dinner – zweite Runde bei MIR

Bei meinem perfekten Dinner konnte ich meine neue Küchenmaschine (Kenwood Chef) einweihen. Das hat mich wirklich sehr gefreut!

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Das Menü:

Aperitiv:
Champagnercocktail – Asti mit Rosenwasser und Heidelbeeren. Dekor Physialis

Aperitiv

Amuse Bouche:
Grüner Spargel im Salat mit Mango, darauf scharf angebratener Lachs (mitte noch roh) auf Espresso-Untertassen mit selbstgemachter süßer Chilli-Ingwer-Sauce. (Rezept)

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Foto: Peter Putzer/mundschenk.at

Vorspeise:
Melanzani (im Ofen, Thymian, Olivenöl) mit cremigmildem Schafskäse (Knoblauch, Olivenöl), Garnierung: Himalayasalz, frische Thymianzweige & Grantapfelkerne (Rezept)

Weinbegleitung: Welschriesling 2012 von Lenz Moser

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Hauptspeise:
Lammschlögel mit Minze-Koriander-Honig-Sauce (Rezept)
Beilage: Fisolenrisotto mit Salbei
Weinbegleitung: Fabelhaft 2010 von Niepoort

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Nachspeise:
Schokosouffle mit Kirschen (Rezept)
(selbstgemachte Kirschsauce mit Portwein)

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Foto: Peter Putzer/mundschenk.at

– Gastgeschenk:
Eine Flasche Fabelhaft (portugiesischer Rotwein), weil der jedem so gut geschmeckt hat :)

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Foto: Peter Putzer/mundschenk.at

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Resumé

Es war unerwartet anstrengend diese vier Gänge für nur vier Personen zuzubereiten. Das Timing muss super passen bzw. muss man ne Menge schon vorkochen – was ich versäumt habe. Ansonsten hatten wir wirklich Spaß!

Das Schokosoufflé, Aperitiv und Amuse Bouche sind gelungen. Die Vorspeise hat mir auch sehr gut geschmeckt, das Lamm war super Medium (man sollte sich allerdings zu den Garzeiten nichts von anderen Köchen einreden lassen!), aber Fisolen mag wohl nicht jeder und mein Risotto war anscheinend nicht „zerfließend“ (all’onda) genug, um authentisch zu sein, aber das nehm ich hin – selbst schuld, wenn man für eine Italiänerin kocht ;).

Als Küken unter den anderen Foodbloggern kommt es leider auch zu einigen Pannen: Der erste Schwung Risotto ist mir beim Plaudern angebrannt! Das hat mir mein bereits fragiles Timing total durcheinander gebracht. Das Lamm musste nochmal in den Ofen – zu viele Köche verderben offenbar nur die Köchin ;)

Das Dekor ist mir andererseits sehr gelungen, wie ich finde. Ich konnte endlich mal meine hübschen Kristallgläser herzeigen und an Besteck, Platzbeckchen oder Tellern hats auch nicht gefehlt. Als Dinner-Musik gabs die Discographie von Massive Attack, meiner absoluten Lieblingsband, um dem Abend eine noch persönlichere Note zu geben.

Ich freu mich schon auf das nächste Dinner bei Claudia!

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Rezepte mit Fotos folgen in separaten Artikeln.

Siehe auch das vergangene Dinner bei Peter. Das letzte Dinner wird dann bei goldschwarz Jürgen stattfinden.

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Nachtrag

Claudia hat bereits eine zauberhafte Review geschrieben!

Peter hat auch einen super Bericht mit wunderschönen Fotos geliefert.

Jürgens Review auf goldschwarz.at.

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Gegrillter Lachs mit Pasta al Limone

Inspiriert durch Cliffs neues Kochblog razorsharprecipes.com und seiner Lemon-Chicken-Pasta und einem Rezept für Lemon Linguine von Jamie Oliver hatte ich wieder einmal Lust auf Pasta, aber dieses mal mit Lachs.

Persönlich find ich den industriellen Fischfang ja sehr bedenklich und somit kommt bei mir nur handverlesener Fisch auf den Tisch – oder auch lieber gar nicht, bevor ich schlechte Qualität wähle.

Das Rezept ist bestechend einfach und im Handumdrehen zubereitet. Die Zitrone in der Pasta gibt dem Lachs die nötige Frische, die Fisch nun mal braucht.

lachs_zitronen_le_paesane_

Für zwei Personen:
– 200g Pasta
in Salzwasser nach Anleitung kochen. In diesem Fall waren es die außergewöhnlich flache rautenförmige Pasta „Le Paesane“, aber Linguine tun es natürlich auch.

In der Zwischenzeit
– zwei Lachsfilets
abtupfen, salzen und pfeffern und in einer Grillpfanne von beiden Seiten anbraten.

Wenn die Pasta abgegossen wird, etwas (zwei bis drei Esslöffel) von dem abtropfenden Wasser auffangen und darin
– 75g Butter
zerlassen.
– Den Saft einer Zitrone
zur Butter dazugeben und unter Rühren kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta in der Sauce schwenken und pro Portion ein Bett aus Pasta anrichten. Mit
– frischem Basilikum und Petersilie
bestreuen, den Lachs auf der Zitronen-Pasta drapieren und mit
– frisch geriebenem Parmesan
servieren.

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Erdbeer-Pancakes

Bei dem Rezept der „dicken Palatschinken“ folge ich dem Grundrezept meiner Oma: „A Möhl, a Milch und a Ei“ – nur kommt noch ein halber TL Backpulver dazu, damit die Küchlein in der Pfanne aufgehen.

Eine amerikanische Variante, die „Lumberjack Pancakes“, wäre die Pfannkuchen auch noch mit einem Spiegelei und Speck zu servieren. Die Kalorien würden allerdings die Skala sprengen, deswegen mach ich die figurfreundlichere Variante.

erdbeerpfannkuchen

Für zwei Personen:
– ca 100g Mehl,
– ca 75ml Milch und
– ein Ei,
– 1/2 TL Backpulver
mit einem Schneebesen zu einem Kuchenteig verarbeiten.

Die Angaben sind deswegen „zirka“, weil die Konsistenz des Teigs wichtig ist: Er soll nicht zu dünn sein, sonst zerfließt er, und auch nicht zu schwer, sonst ist er zu fest. Wer die Pfannkuchen extra fluffig will, kann das Ei trennen und das Eiweiß aufschlagen und erst nachdem die anderen Zutaten vermengt sind unterheben.

In einer mit etwas Sonnenblumenöl (oder einem anderen geschmacksneutralen Öl) benetzten Pfanne kleine Portionen des Teigs platzieren und von beiden Seiten ein paar Minuten braten. Der Teig soll in der Pfanne etwas aufgehen.

Mit etwas Butter bestreichen und mit Erdbeeren und klassischerweise Ahornsirup (oder anderem Sirup, wie Maissirup) servieren.

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Das perfekte Foodblogger Dinner – erste Runde

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Angelehnt an das namensgleiche TV-Format, haben sich ein paar Foodblogger zusammengefunden, um für einander zu kochen. Das perfekte Foodblogger-Dinner ist ein reines Privatvergnügen, wo sich ein paar Kochenthusiasten versuchen gegenseitig zu beeindrucken – darunter auch ich. Die Spielregeln sind nicht all zu streng, es soll ja schließlich Spaß machen.

Es wird vier Abendessen geben:

  1. bei Peter aka der Mundschenk & Compagnie: Dieses Dinner wurde bereits absolviert, Jürgen schrieb eine sehr gute Rezension, der ich mich weitgehend anschließen kann, Claudia aka capocuoca ebenfalls, Rezepte sind bei Peter selbst zu finden.
  2. Dinner bei mir. Ich bin die nächste!
  3. bei Claudia aka Capocuoca
  4. Abschlussessen bei Jürgen goldschwarz und Entscheidung.

Ich als Küken zwischen den langjährig erfahrenen Hobbyköchen fühl mich zwar etwas eingeschüchtert, aber freu mich trotzdem auf das kommende Dinner, bei dem ich meine erlesenen Gäste verwöhnen kann.

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Und, wie es bei Peter so war?

Es gab einen hübsch gedeckten Tisch

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die Vorspeise: Pastete im Teig

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dazu guten Wein

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der hineingeschummelte Zwischengang: Grapefruit-Sorbet

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Hauptspeise ein 400g Filetsteak

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von der Nachspeise blieb allerdings nicht viel übrig!

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Der Katze haben die Reste der großen Fleisch-Portionen auch sehr geschmeckt ;)

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Bei Feinkoch: Satay-Huhn mit grünem Couscous

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Das von Simon vor etwa einem Jahr gegründete Feinkoch erfreut sich reger Beliebtheit – nicht nur unter den ansässigen Bobos des sechsen Bezirk Wiens.

Das Konzept: Man sucht sich eines der Rezepte aus, bekommt alle Zutaten bio-frisch für zwei Personen und kocht noch frischer selbst Zuhause. Das kommt mir gelegentlich sehr entgegen, da ich sonst selten ein Rezept 100% nachkochen kann, weil immer irgendetwas fehlt, und ich somit auch gern improvisiere.

Heute habe ich folgendes feingekocht: Satay-Huhn mit grünem Couscous und Erdnüssen (erinnert mich etwas an mein Huhn mit Mango-Salsa und Koriander-Couscous)

Zuerst kommt man mit dem vielversprechenden Paket nach Hause:

feinkoch_paket

inklusive frischer Zutaten

feinkoch_zutaten

die Zubereitung geht schnell und einfach

feinkoch_zubereitung

als Nachspeise gabs Trüffel.

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Einen Onlineshop inkl. Lieferung gibt es mittlerweile auch schon (fast wie bei chefbabe.at ;) ).

Das Rezept inklusive Zutaten gibts bei Feinkoch.

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Brokkoli-Feta-Quiche

Brokkoli-Feta-Pie

Für den Mürbteig:

– 100g Mehl,
– 50g kalte Butter
– 1 cl Obers (Sahne)
– eine Prise Salz
– 1/2 Ei
– 5 EL Sesam
schnell zu einem Teig verarbeiten und gleich wieder kühl stellen. Den Teig ausrollen und eine Quicheform bedecken. Den Boden mit Backpackpapier und Külsenfrüchten auslegen und 10min vorbacken.

Für die Füllung:
– 1 kleinen Brokkolikopf
waschen und die Röschen abschneiden. Den Boden der Quiche damit belegen.
– 150g Feta
über dem Brokkoli zerkrümeln.
– 1 1/2 Eier,
verquirlen und mit
– 100ml Obers,
– 2 EL Schnittlauch,
– 2 EL Petersilie,
Salz und Pfeffer verrühren und über den Brokkoli gießen.

30m bei 180° (Heißluft, 200° Ober-/Unterhitze) backen.

Mit Blattsalaten servieren.

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Birnen-Spinat-Smoothie

Spinat ist etwas bitter, aber Birne ist sehr süß. somit ergänzen sich die beiden perfekt.

grüner_smoothie

Gefrorener Blattspinat + Birnensaft, zu gleichen Teilen, ab in den Mixer!

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