Cupcake-Grundrezept

Als Basis für die Cupcakes nehme ich ein Rührteig-Rezept, mit dem man auch super Marmorkuchen machen kann.

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Für den Teig, 12 Cupcakes:
– 100g Butter,
Zimmertemperatur warm, schaumig rühren.
– 100g Zucker,
– 1 Pkg. Vanillezucker,
– 2 Eier und
– 1 EL Rum
unter rühren nach und nach hinzufügen.
– 250g glattes Weizenmehl
– 1 TL Backpulver
mischen und abwechelnd mit
– ca. 1/16l bzw ein Schuss Milch
einrühren. Nur soviel Milch nehmen, dass der Teig „schwer reißend“ vom Löffel fällt.

In einer Muffin-Form verteilen und 15-20 min bei 180 Grad (Umluft) backen.

Für das Icing (Frosting / Glasur):
– 150g Butter
Zimmertemperatur warm, schaumig rühren.
– 100g weiße Schokolade
im Wasserbad zerlassen, etwas abkühlen lassen und zusammen mit
– 75g Topfen (Quark)
– dem Mark einer Vanilleschote
mit einem Schneebesen zu einer schaumigen Paste aufschlagen.

Der Kuchen muss abgekühlt sein, bevor man das Icing mit einem Spritzbeutel aufträgt, sonst zerrinnt die Crème.

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Andere Icing / Frosting / Glasur-Rezepte kann man bei bestfriendsforfrosting.com finden.

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In der McDonald’s Entwicklungsküche

Heute wurden ein paar Wiener Foodblogger zu McDonald’s in die Entwicklungsküche eingeladen, um die neuesten Burgerkonzepte vorzustellen.

Ich muss ja gestehen, dass ich bereits etwas voreingenommen bin, denn ich selbst jobbte damals mit 16 bei McDonald’s im Sommer und kenne und liebe somit die Möglichkeiten, die die immer unterschätzte Fastfood-Küche bietet. Schon damals hatte ich Pommes auf den Punkt frittiert, mir meine eigenen Burger zusammengestellt oder aus dem Softeis Skulpturen modelliert!

In der McDonald’s Entwicklungsküche, in der Burger-Neuerungen ausgeklügelt und getestet werden, hatten wir bereits anfangs eine interessante, weil sehr kritische Diskussion über die Herkunft der verwendeten Zutaten. So erfuhren wir, dass die Eier aus Freilandhaltung stammen, für Chicken McNuggets nur Brustfilet verwendet wird und dass die dazu verwendeten Hühner aus Deutschland importiert werden.

Außerdem wurden uns Neuigkeiten wie das Crispy Chicken Laberl (mit Cornflakes in der Panier) oder der neue Bun-Toaster vorgestellt, inklusive Verkostung versteht sich.

foodblogger crispychicken mcbabe chickenburger   cheesburger mcdonalds

Schließlich durften wir dann unsere eigenen Burger basteln, wobei ich den vor Jahren einmal angebotenen McFresh (Royal TS mit Salatgurke) wiederauferstehen ließ.

burgerstation burgeria   mc_fresh spliffy      faebiaen bacon

Auch die Katze durfte sich zuhause über einen Hamburger (100% Österreichisches Rindfleisch mit Salz und Pfeffer) freuen.

katze

Die anderen eingeladenen Foodies:

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Das In Your Face-Mango-Soufflé

Nachdem der goldschwarze Jürgen beim Mango-Soufflé bei unserer Abschlussrunde des perfekten Foodblogger Dinners beim ersten und beim zweiten Versuch (beim Dinner von Jürgen) versagt hat und ich ihm noch eine Antwort schuldig bin, wie man es denn richtig macht, gebe ich sie ihm gleich hier: In Your Face*, Jürgen! ;)

Das Rezept von Jürgen hatte ein paar Fehler:
– es wurde ziemlich sicher zu kurz zu heiß gebacken!
– Dotter wurden gar nicht verwendet
– zu viel Zucker
– Stärke als Stabilisator?! statt Mehl
– wurde die Mango passiert?

Rezept für vier herrlich luftige Mango-Soufflés
– 1 reife Mango
schälen, pürieren und passieren.
Das ergibt etwa 100ml Mango-Püree.

– 2 Eier
trennen und das Eiweiß mit
– 1 1/2 EL Kristallzucker
zu Schnee mit einer Prise Salz aufschlagen.

– 1 EL glattes Mehl
mit den Dottern und dem Mango-Püree dem Schnee mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.

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In mit Butter gefettete und gemehlte Förmchen verteilen und bei 160° (Umluft) etwa 20 Minuten backen – deswegen länger als die Schokosoufflés, weil mehr feuchte Zutaten enthalten sind!

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Hier ein Hinweis: Jeder Backofen ist anders! Ich backe meistens mit Umluft und mein Backofen ist sehr stark bei der Verteilung der Wärme. Bei Ober- und Unterhitze würde ich 20 Minuten bei 180° empfehlen.

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* „In your Face“ deswegen, weil Jürgen versucht hat mein sagenhaftes Schokoladensoufflé, das ich bei meinem perfekten Foodblogger Dinner serviert hab, zu toppen. Und keiner legt sich mit der Meisterin der Soufflés an hehe ;)

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Mohn-Topfenknödel

Heute hatte ich wieder mal Lust auf traditionell Österreichisch-Böhmische Küche statt der fancy Küche, die ich sonst auch sehr gern hab. Die luftig leichten Topfenknödel gelingen erstaunlich schnell und schmecken wie ein Gruß von der Oma.

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Für 8-10 luftige Knödel:
– 250g Topfen (Quark, ich hab mageren genommen)
– 1 Ei
– 60g weiche Butter
– 125g Mehl
– eine Prise Salz
zu einem Teig verarbeiten und kalt stellen.

Die Mohnfüllung:
– 100g geriebener Mohn mit
– 75g Zucker und
– 30g zerlassene Butter
– 35-50ml Wasser
zu einem dicken Brei vermischen.

Reichlich wallend kochendes Salzwasser vorbereiten. Dann mit feuchten Händen aus dem Topfenteig Scheiben formen, in die Mitte einen Klecks Mohn setzen und schnell Teig schließen und den Knödel vorsichtig ins wallende Wasser geben. Im Portionen nur so lange kochen, bis der Knödel aufsteigt.

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In buttrigen Semmelbröseln wälzen und mit Staubzucker bestreut servieren. Tipp: Ich habe altes Weißbrot einfach gerieben!

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Das perfekte Foodblogger Dinner – letzte Runde

Nach der ersten Runde bei Peter, der zweiten Runde bei mir und der dritte Runde bei Claudia fand diesen Freitag die letzte bei goldschwarz Jürgen statt – bei der ich leider krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte.

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Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Dinner gefreut, vor allem, weil Jürgen uns ja schon so angeheizt hat mit seinem Curry-Vortrag am Foodcamp, seinem Beitrag über das zusammenfallende Mango-Soufflé

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Foto: Jürgen Liechtenecker / Goldschwarz.at

und seinem FB-Post über frisches Naan.

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Foto: Jürgen Liechtenecker / Goldschwarz.at

Berichte über Jürgens Dinner könnt ihr daher nur bei den anderen Teilnehmern entnehmen:
Capocuoca Claudia
goldschwarz Jürgen
Mundschenk Peter
– Jürgens Frau Susanne, die statt mir verkosten durfte (erstaunlich viele 10 Punkte ;) )

Das perfekte Dinner: Entscheidung

Da es auch die letzte Runde war, konnten wir unseren in Das perfekte Dinner-Manier geführten geheimen Bewertungen nun auszählen und kamen auf eine ex aequo Entscheidung:

  1. Platz: Jürgen und Claudia zusammen
  2. Platz: Peter und ich zusammen

Ich empfinde es als angemessene Bewertung – vor allem aber stand für mich ja der Austausch, das Lernen und der Spaß an erster Stelle, wie auch die Herausforderung, einmal so ein Dinner zu veranstalten.

Im September wird eine weitere Runde stattfinden, an der ich liebendgern wieder teilnehmen werde, allerdings werden wir die Bedingungen etwas anpassen (Details folgen).

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Rote Rüben-Curry mit Rhabarber-Chutney

rote_rüben_curry

Für das Rhabarber-Chutney:
– 300g Rhabarber
putzen und klein schneiden.
– 100g Zwiebeln
schälen und hacken.
– 200g brauner Zucker
– 100g Wasser (oder 50ml Wasser und 50ml Himbeersirup und dafür nur 150g Zucker)
– 1/2 TL Salz
– 1/2 TL Koriander
– eine Prise Gewürznelken mit
– einem guten Schuss Balsamico-Essig
alles zusammen eine Stunde unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen.

rhabarberchutney

Fürs Rote Rüben-Curry:

Zunächst die Gewürzmischung frisch mischen
– 1 EL geriebener Kardamom
– 1 EL ger. Kreuzkümmel (Cumin)
– 1 EL ger. Koriander
– 1/2 TL ger. Gewürznelken
– 1/2 TL Kurkuma (Gelbwurz)
– 1 TL Chillipulver (oder nur 1/2 TL für die, die es nicht so schaft mögen)
– 1 TL Zimt
– 1/2 TL Pfeffer

dieses mal mit
– zerstoßener Macis
(Inspiration durch Jürgens Session am FoodCamp)

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Alles gleich wie beim Süßkartoffel-Karotten-Curry, nur mit
– 500g gekochten Roten Rüben und
– einer Hand voll Cachewnüssen.

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Rhabarber-Polenta-Kuchen

Die Polenta im Kuchen gibt der Sache eine griffige, aber fluffige Konsistenz und eine hübsche gelbe Farbe.

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Für einen Rhabarber-Polenta-Kuchen:
– 500g (oder besser 600g) Rhabarberstangen
putzen und in dünne Scheiben schneiden. Mit
– 100g Zucker
marinieren und beiseite stellen.

rhabarberkuchen (2)

Die trockenen Zutaten
– 150g Mehl
– 1 TL Backpulver
– eine Prise Salz
– 1 TL Zimt
– 150g Polenta
mischen.

rhabarberkuchen (1)

– 2 Eier mit
– 1 Pkg. Vanillezucker
aufschlagen.

– 125g Butter mit
– 100g Zucker
schaumig rühren, dann die Eimasse dazu und dann erst die trockenen Zutaten.

– 250g Joghurt
unterheben und zu guter Letzt den marinierten Rhabarber einrühren.

Im vorgeheizten Backofen 1h bei ca. 180° (Umluft) backen. Ab ca der Mitte der Backzeit mit Alufolie zudecken, sonst wird die Kruste zu dunkel.

Am besten mit Vanilleeis (siehe unten) oder einer Baiserhaube* (siehe oben) servieren.

rhabarberkuchen

* Für die Baiserhaube:
– 3 Eiweiß mit
– 150g  Staubzucker
zu Schnee aufschlagen, auf dem Kuchen mit einem Spritzbeutel verteilen und weitere 10-15 Minuten backen.

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Veilchensirup

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Wer zu faul ist (ich!) den Sirup selbst herzustellen, kann ihn auch in gut sortierten (französischen) Delikatessenläden* kaufen.

Perfekt für Veilchenlimonade, einen Veilchenspritzer (Weißwein-Spritzer mit Sirup, ähnlich zum Hollundersirup) oder zum Aufpeppen von Prosecco/Sekt/Champagner oder auch Desserts wie Panna Cotta.

Veilchen-Champagner-Cocktail:
– 2cl Veilchensirup
– 200ml eisgekühlter Champagner
– Minzblätter

Cheers! :)

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* z.B. bei Un jour en France (Barnabitengasse 8, 1060 Wien)

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FoodCamp Vienna 2013

Von Coolinary Society-Ladies Nina und Dani super organisiert fand am 25.5.2013 das jährliche FoodCamp* Vienna das zweite mal statt. Die Location wurde dieses Jahr das prachtvolle Palais Sans Souci in 1040 Wien.

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Besonders gefallen haben mir die Sessions von:

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  • die Zitrus-Verkostung von esskultur Katharina Seiser

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  • die super lustige Popin’ Cookin’ Session von Haderer, bei der wir Zuckersushi hergestellt haben

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  • die bewegende Biorama Leserreise zum Schlachten von einem Mangalizza-Schwein

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Was mich doch sehr erstaunt hat, waren die überaus großzügigen Gastgeschenke der diversen Sponsoren, darunter ein vollständiges Handmixer-Set!

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Für’s leibliche Wohl wurde ebenfalls mit Frühstück, Mittagessen, Kaffee, Kuchen, Getränken und abendlicher Weinverkostung gesorgt.

Alles in allem ein wirklich gutes Event, um mal ein paar Personen hinter den Foodblogs kennen zulernen und um mit Foodies über Kulinarik zu fachsimpeln.

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Reviews von anderen Teilnehmern:

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* Ein FoodCamp ist ein Barcamp übers Essen.

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Das perfekte Foodblogger Dinner – dritte Runde

Nach der ersten Runde bei Peter und der zweiten Runde bei mir waren wir dieses Mal bei Capocuoca Claudia.

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Das handschriftliche Menu stilecht in Italienisch:

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Als Hors d’Oeuvre gab es pikant gefüllte Brandteigkrapfen. Eine super Idee, die werde ich auch einmal nachkochen. Dazu einen Hugo (Holunder-Spritzer mit Minze)

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Dann eine italienische Abwandlung von Kärntner Kasnudeln: Ich liebe ja gefüllte Nudeln über alles und weiß aus eigener Erfahrung, welch Aufwand dahinter steck, allerdings hat der Fülle (Minze, Kartoffeln, Erbsen) etwas Salz gefehlt.

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Die Hauptspeise war ein köstliches Kaninchen im Prosciuttomantel: Die Beilage Karotten zum Kaninchen fand ich sehr passend ;) dazu gabs noch Kartoffelpüree mit schwarzen Oliven.

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Die Nachspeise dreierlei Dessertvariationen: Basilikumeis, Limonenkuchen und Erdbeeren.

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Die Tischdeko war sehr hübsch, besonders beindruckt haben mich die gefalteten weißen Stoffservietten. Die Weinbegleitung hat uns auch sehr gemundet, allerdings fand ich die Portionen der Gerichte etwas zu klein geraten und für einen Nachschlag war leider nichts mehr da.

Die letzte Runde wird bei Jürgen stattfinden – dort dann auch die Siegerehrung.

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Nachtrag:

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